Soziale Arbeit
OST - Ostschweizer Fachhochschule
Bachelor Fachhochschule FH
Mit dem Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit an der OST – Ostschweizer Fachhochschule wird eine Brücke gebaut zwischen den Wünschen und Erwartungen der Studierenden sowie den vielfältigen Anforderungen in den Berufsfeldern der Sozialen Arbeit. Sie bereiten sich praxisnah und wissenschaftsbasiert auf die künftigen Aufgaben vor und lernen professionell zu handeln.
Schwerpunktthemen der Sozialarbeit
- Methodisches Handeln in der Sozialarbeit
- Hilfsprozess und Fallführung
- Konkrete Formen von Hilfe und Intervention
- Gesetzliche Sozialarbeit
- Case Management
- Methoden der Gesprächsführung
- Grossgruppentechniken und Moderation
- Armuts- und Wohlfahrtstheorien
- Sozialraumarbeit/Gemeinwesenarbeit
- Stadtsoziologie/Gemeinwesenökonomie
Schwerpunktthemen der Sozialpädagogik
- Methodisches Handeln in der Sozialpolitik
- Entwicklung und Lebensalter
- Partizipation und Kooperation
- Hilfsprozess und Fallführung
- Medienpädagogik
- Sozialpolitik im Sozialstaat
- Rechtliche und ökonomische Rahmung und Verortung der sozialpädagogischen Handlungsfelder
- Bildung und Erziehung in den Traditionslinien der Sozialpädagogik
- Konkrete Formen von Hilfe und Intervention
Vertiefungen
- Professionelle Herausforderungen angesichts gefährdeter/verletzter Integrität von Individuen
- Professionelle Herausforderungen im Zusammenhang mit globalen, lokalen und gesellschaftlichen Transformationen
Praxismodule
Die Praxismodule (Praktika) starten in den KW 33 und 05 und dauern in Vollzeit 18 bis 20 Wochen (in Teilzeit entsprechend länger). Praxisbegleitend Studierende absolvieren ihre Praxismodule ebenfalls in Form von zwei qualifizierenden Praxisphasen – in der Regel zu den bewilligten Anstellungsprozenten.
Alle Infos auf einen Blick
Bildungsinstitut
OST - Ostschweizer Fachhochschule > Campus St.Gallen
Link zum Angebot
Link zur Zulassung
Abschluss
Bachelor Fachhochschule FH
Sprache
Deutsch
Dauer
Vollzeit: 6 Semester, 4 Tage Unterricht pro Woche
Teilzeit: 8 bis 10 Semester, 2 bis 3 Tage Unterricht pro Woche (während Praxissemestern zusätzlich 70% Tätigkeit in Praxisorganisation)
Praxisbegleitend: mind. 8 Semester, 2 Tage Unterricht pro Woche und mind. 50 % Tätigkeit in der Funktion einer Sozialarbeiterin, eines Sozialarbeiters oder einer Sozialpädagogin, eines Sozialpädagogen
1 ECTS-Punkt entspricht ungefähr einem Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Stunden.
| Modulübersicht | ||
| Pflichtmodule Grundstudium | Modul | ECTS |
| A: Soziale Arbeit als Disziplin und Profession | Geschichte der Sozialen Arbeit als organisierte Hilfe | 6 |
| Theorien Sozialer Arbeit: Begründungszusammenhänge | 6 | |
| B: Professionelles Verstehen und Gestalten von Entwicklungsprozessen | Individuation und Sozialisation | 6 |
| Kommunikation als zentrales Element Sozialer Arbeit | 6 | |
| C: Professionelles Gestalten in Kontexten von Entwicklungsprozessen | Modernisierung und Soziale Ungleichheit als Bedingungen der Sozialen Arbeit | 6 |
| D: Soziale Arbeit im Sozialstaat | Soziale Arbeit im Spannungsfeld von Recht und Gerechtigkeit | 6 |
| Ethik und Politik | Ethik | 2 |
| Politik | 2 | |
| Sozial- und Selbstkompetenz | Gruppencoachings | 2 |
| Praxisausbildung | Praxismodul 1 inkl. Praxisausbildungsbegleitende Elemente (PRE 1 – 4 und Supervision | 29 |
| Schriftliche Arbeit | Seminararbeit | 2 |
| Vertiefung Professionelle Herausforderung angesichts gefährdeter/verletzter Ingegrität (V1)* | Konzepte gefährdeter/verletzter Integrität von Individuen | 6 |
| Vertiefung Professionelle Herausforderungen im Zusammenhang mit globalen und lokalen gesellschaftlichen Transformationen (V3)* | Soziale Ungleichheit und Sozialpolitik | 6 |
| Pflichtmodule Haupstudium | Modul | ECTS |
| A: Soziale Arbeit als Disziplin und Profession | Theorien Sozialer Arbeit: Das Verhältnis von Disziplin, Profession und Ethik, Studienrichtung Sozialarbeit oder Sozialpädagogik | 6 |
| B: Professionelles Verstehen und Gestalten von Entwicklungsprozessen | Entwicklungsprozesse von Individuen in ihren sozialen Bezügen, Studienrichtung Sozialarbeit oder Sozialpädagogik | 6 |
| C: Professionelles Gestalten in Kontexten sozialer Ungleichheit | Organisationen, Studienrichtung Sozialarbeit oder Sozialpädagogik | 6 |
| Veränderungsprozesse in gesellschaftlichen Problemfeldern, Studienrichtung Sozialarbeit oder Sozialpädagogik | 6 | |
| D: Soziale Arbeit im Sozialstaat | Sozialstaat und Sozialwirtschaft, Studienrichtung Sozialarbeit oder Sozialpädagogik | 6 |
| Sozialraumarbeit, Studienrichtung Sozialarbeit oder Sozialpädagogik | 6 | |
| 23 | ||
| Pflichtmodule Hauptstudium | Modul | ECTS |
| Praxisausbildung | Praxismodul 2 inkl. Praxisausbildungsbegleitende Elemente (Peer Hospitation und Supervision) | |
| Schriftliche Arbeiten & Projekte | Praxisprojekt | 4 |
| Bachelorarbeit inkl. Bachelorarbeits-Kolloquium | 10 | |
| Vertiefung Professionelle Herausforderungen angesichts gefährdeter/verletzter Integrität (V1)* | Professionelles Handeln im Kontext verletzter/gefährdeter Integrität | 6 |
| Vertiefung Professionelle Herausforderung im Zusammenhang mit globalen und lokalen gesellschaftlichen Transformationen (V3)* | Gesellschaftliche Transformationsdynamiken und Migration | 6 |
| Vertiefung Professionelle Herausforderungen angesichts gefährdeter/verletzter Integrität: Analyse von Phänomenen gefährdeter/verletzter Integrität von Individuen (V1)* | Analyse von Phänomenen gefährdeter/verletzter Integrität von Individuen | 6 |
| Vertiefung Professionelle Herausforderung im Zusammenhang mit globalen und lokalen gesellschaftlichen Transformationen (V3)* | Globale Ungleichheitsverhältnisse und Entwicklungszusammenarbeit | 6 |
| Wahlpflichtmodule Grund- und Hauptstudium | ||
| Departement Soziale Arbeit (Typ I) | ECTS | |
| Gesprächstraining | 2 | |
| Wissenschaftliches Arbeiten | 2 | |
| Methoden der Sozialarbeit (verschiedene Module) | 8 mind. | |
| Methoden der Sozialpädagogik (verschiedene Module) | ||
| Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit (verschiedene Module) | ||
| Recht und (Sozial-)Politik (verschiedene Module) | ||
| Sozial- und Selbstkompezenten (verschiedene Module) | ||
| Angrenzende Disziplinen und Interdisziplinarität (verschiedene Module) | ||
| International Aspekte Sozialer Arbeit (diverse Module) | ||
| Empirische Forschung (verschiedene Module) | ||
| Studierkompetenz | ||
| Individuelles Wahpflichtmodul | ||
| Interdisziplinäre Kontextstudium (Typ II) | ECTS | |
| Diverse Module | 4 mind. | |
| Wahlmodul (ergänzend zu den 180 ECTS) | ||
| Einführungswochen | 1 | |
| Total Bachelor | 180 | |
Zulassung
Für die Zulassung zum Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit gelten die folgenden Bedingungen:
- Berufsmaturität
- Fachmaturität
- Gymnasiale Maturität
- Lehrdiplom, das zum Hochschulstudium berechtigt
- Mittelschulabschluss IMS-F an Rudolf-Steiner-Schulen
- Diplom einer dreijährigen Höheren Fachschule, wenn es mindestens dem Niveau einer anerkannten Berufsmaturität entspricht
- Abschluss einer ausländischen Ausbildung, wenn er mindestens dem Niveau einer anerkannten Berufsmaturität entspricht
- Abschluss des Vorbereitungskurses für Soziale Arbeit, Akademikergesellschaft für Erwachsenenfortbildung AG, AKAD Zürich
- Bestandener Vorkurs und Ergänzungsprüfung PH, Interstaatliche Maturitätsschule für Erwachsene St. Gallen/Sargans (ISME) inkl. Englisch und Französisch auf Niveau B1
- Nachweis von Deutschkenntnissen auf Niveau C1 für fremdsprachige Bewerberinnen und Bewerber
Kann keiner der geforderten Bildungsabschlüsse vorgewiesen werden, ist für über 30-jährige eine Aufnahme «sur Dossier» möglich.
Arbeitswelterfahrung und Soziales Vorpraktikum
Es muss der Nachweis einer mindestens einjährigen Arbeitswelterfahrung vorliegen, wovon mindestens sechs Monate als Sozials Vorpraktikum in einem Berufsfeld der Sozialen Arbeit erbracht werden müssen. Dabei gilt folgendes:
- Der Abschluss darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.
- Die Dauer des Sozialen Vorpraktikums beträgt bei einem Anstellungspensum von 50-100% sechs Monate und bleibt sich bis zu einem Anstellungspensum von 100% gleich.
- Mit einem Arbeitszeugnis und dem Formular «Bestätigung und Empfehlung» bestätigt die Praxisorganisation die Eignung für das Berufsfeld der Sozialen Arbeit. Die Abklärung erfolgt durch die Praxis anhand unserer Kriterien analog unseres Kriterienkatalogs und Bewertungsrasters.
Eignungsabklärung
Die Zulassung zum Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit wird aufgrund der Anmeldeunterlagen und eines nachträglich eingereichten Dossiers formal sowie qualitativ geprüft und wo nötig, mit einer zusätzlichen Befragung geklärt.
Berufliche Perspektiven
Welche Tätigkeitsfelder stehen nach diesem Studium offen? Wie könnte eine Laufbahn mit diesem Studium aussehen?
Weiterführende Masterstudien
- Master in Sozialer Arbeit