Der Bachelorstudiengang Antike Religionsgeschichte als Nebenfachstudiengang umfasst 60 Kreditpunkte.

Auf philologisch-historischer Basis erhalten die Studierende Einblicke in Religionen, Texte und geschichtliche Zusammenhänge der Antiken Welt. Antike Religionsgeschichte kann in drei Spezialisierungsrichtungen studiert werden:

  • Alter Orient und Altes Testament,
  • Antikes Judentum sowie
  • Antikes Christentum.

Die Wahl der Quellensprachen orientiert sich an der gewählten Spezialisierung.

Eine Nahaufnahme eines Teils des Ischtar-Tors zur Stadt Babylon. Das Tor wurde um 575 v. Chr. während der Herrschaft von König Nebukadnezar II. erbaut. Auf einer farbigen Mosaikwand ist ein Löwe dargestellt.

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Bildungsinstitut

Universität Zürich UZH > Theologische Fakultät

Theologische Fakultät der Universität Zürich
Kirchgasse
Zürich
Schweiz

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Abschluss

Bachelor Universitäre Hochschule UH

Sprache

Deutsch

Dauer

Die Studiendauer richtet sich nach der Regelstudienzeit des Hauptfachs.

1 ECTS-Kreditpunkt entspricht einem Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Arbeitsstunden

Studienplan Antike Religionsgeschichte (60 ECTS):

ModuleECTS
Grundlagen6
Alte Sprachen24
Vertiefung Altorientalische Religionsgeschte und Altes Testament6
Vertiefung Antike jüdische Religionsgeschichte6
Vertiefung Antike christliche Religionsgeschichte6
Wahlfächer12
Total60

Zulassung

  • Eidgenössisch anerkannte gymnasiale Maturität, oder
  • Berufsmaturität oder Fachmaturität mit bestandener Passerellenprüfung, oder
  • Bachelor-Abschluss einer Fachhochschule oder einer Pädagogischen Hochschule

Anforderungen

Die Offenheit und Neugier, sich mit verschiedenen Menschengruppen, ihren religiösen Traditionen und Kulturen zu befassen, sind wichtige Voraussetzungen. Ebenso wichtig sind das Interesse und die Faszination an religiösen und literarischen, oft fremdsprachigen Texten. Wie für jedes Studium sind auch für die Religionswissenschaft vernetztes Denken und die Fähigkeit, sich einen Überblick über das Ganze zu verschaffen, sehr wichtig.

Sprachkompetenzen

Lateinkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Für das Studium der sprachlichen Quellen benötigen Religionswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aber gute Grundkenntnisse in einer oder mehreren Quellensprachen.

Berufliche Perspektiven

Welche Tätigkeitsfelder stehen nach diesem Studium offen?