Architektur
OST - Ostschweizer Fachhochschule
Bachelor Fachhochschule FH
Das Bachelor-Studium in Architektur vermittelt Ihnen umfassend den ganzheitlichen Charakter des Bauens.
Die ArchitekturWerkstatt versteht Architektur als Handwerk und definiert sich über den gemeinsam gelebten Werkstattgedanken. Die Studierenden erlernen das nötige Wissen und Können über das handwerkliche Tun. Die analogen und digitalen Werkstätten sind zentrale Elemente des Studiums. Sie lernen und arbeiten in den Ateliers der Hauptpost St.Gallen. Das Lernen von- und miteinander ist an der ArchitekturWerkstatt zentral.
Die fünf Lernbereiche
- Raum und Fügung Entwurfsmethodik, Raumgestaltung, Konstruktion, Atmosphäre, Material, Analyse, Synthese
- Wahrnehmung und Darstellung Raumwahrnehmung, Raumdarstellung, Kunst und Medien
- Geschichte und Theorie Chronologische und thematische Sichtweise der Architekturgeschichte und -theorie
- Prozess und Ressource Haustechnik, Energie, Material, Bauphysik,Tragwerk, Akustik, Licht
- Gesellschaft und Realisation Mensch und Raum, Soziologie, Baurecht, Normen und Gesetze, Projekt- und Prozessorganisation, Baumanagement, Bedarfsermittlung und Programmentwicklung, Politik, Ethik, Raumplanung
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Bildungsinstitut
OST - Ostschweizer Fachhochschule > Campus St.Gallen
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Abschluss
Bachelor Fachhochschule FH
Sprache
Deutsch
Dauer
Vollzeitstudium: 6 Semester
Berufsbegleitendes Studium: 8 Semester
Kombiniertes Studium: 8 Semester (erste 2 Semester Vollzeit, danach 6 Semester berufsbegleitendes Studium)
1 ECTS-Punkt entspricht ungefähr 25 bis 30 Arbeitsstunden.
| Studieninhalte Vollzeitstudium | ECTS-Punkte |
| 1. Semester – Grundlagen I | |
| Entwurf 1 Intuition: Raum und Masse/Bild und Material
| 10 |
| All School Charrette 1 | 2 |
| Analyse 1 | 4 |
Vorlesungen
| 12 |
| Werkstatt 1 | 2 |
| 30 | |
| 2. Semester – Grundlagen II | |
| Entwurf 2 Kalkulation: System und Fügung
| 10 |
| Seminarwoche 2 | 2 |
| Analyse 2 | 4 |
Vorlesungen
| 12 |
| Werkstatt 2 | 2 |
| 30 | |
| 3. Semester – Vertiefung | |
| Entwurf 3 Integration: vom Raumprogramm zum Entwurf, Enwurf 3 – Wohnungsbau
| 10 |
| All School Charrette 3 | 2 |
| Analyse 3: Strageie und Referenz 3 | 4 |
Vorlesungen
| 14 |
| 30 | |
| 4. Semester – Vertiefung | |
| Entwurf 4 Integration: vom Raumprogramm zum Entwurf, Enwurf 4 – öffentlicher Bau
| 10 |
| Seminarwoche 4 | 2 |
| Analyse 4: Strategie und Referenz 4 | 4 |
Vorlesungen
| 12 |
| Werkstatt 4 | 2 |
| 30 | |
| 5. und 6. Semester – Thesis | |
| Thesisvorbereitung | 14 |
| All School Charrette 5 | 2 |
Vorlesungen
| 12 |
| IDKS freie Wahl | 2 |
| Thesis | 16 |
| Vertieftes Thesiskolleg | 10 |
| Seminarwoche 6 | 2 |
| 60 | |
| Bachelor | 180 |
Änderungen bleiben vorbehalten.
Zulassung
- Berufsmaturität
- Gymnasiale Maturität
- Fachmaturität
- Diplom einer dreijährigen Höheren Fachschule, wenn es dem Niveau einer anerkannten Berufsmaturität entspricht
- Abschluss einer ausländischen Ausbildung, wenn sie mindestens dem Niveau einer anerkannten Berufsmaturität entspricht.
Studieninteressierte ohne eine Ausbildung in einem bauverwandten Bereich, müssen den Nachweis einer Arbeitsweltererfahrung in einem bauverwandten Beruf erbringen oder zwölf Monate Arbeitswelterfahung in einem in der Schweiz anerkannten Architekturbüro vorweisen.
Für das Bachelor-Studium in Architektur bietet die Architektur Werkstatt St.Gallen Interessentinnen und Interessenten ohne abgeschlossene Zeichnerlehre EFZ einen Vorkurs an, der auf den Studienstart vorbereitet.
Anforderungen
Was man für ein Architekturstudium mitbringen sollte, ist einerseits eine kreative Ader und gestalterische Ausdrucksfähigkeit verbunden mit einer gewissen Spielfreude und Neugierde. Andererseits braucht es eine logisch-ordnende Denkweise und einen Sinn für konstruktive, technische, physikalische und geometrische Aspekte. Breitgefächerte Interessen in Verbindung mit einem kulturellen, sozialen, ökonomischen und umweltbezogenen Bewusstsein helfen, den vielschichtigen Anforderungen zu begegnen.
Ein gutes räumlich-plastisches Vorstellungsvermögen erleichtert die Umsetzung der Projekte. Für den Modellbau sind auch eine praktische Veranlagung und handwerkliches Geschick gefragt. Überdies sollte man gerne im Team arbeiten.
Um im Studium und später im Beruf zu bestehen, helfen zudem Eigenschaften wie Eigeninitiative und Engagement, Durchhaltevermögen, Kritikfähigkeit, Hartnäckigkeit und ein gutes Zeitmanagement.
Berufliche Perspektiven
Welche Tätigkeitsfelder stehen nach diesem Studium offen? Wie könnte eine Laufbahn mit diesem Studium aussehen?