Vergleichende Germanische Sprachwissenschaft (nur Nebenfach)
Universität Zürich UZH
Bachelor Universitäre Hochschule UH
Das Studienprogramm beschäftigt sich mit den germanischen Sprachen von der frühesten Vorgeschichte bis zu den heutigen Dialekten und Standardsprachen. Die Perspektive ist dabei vor allem historisch ausgerichtet, und das Studienangebot deckt alle wichtigen germanischen Sprachstufen ab, das heisst insbesondere Gotisch, Altnordisch, Althochdeutsch, Altsächsisch, Altenglisch, Altfriesisch und die Sprache der Runeninschriften.
Die Auseinandersetzung mit den historischen Entwicklungslinien dieser Sprachstufen bietet einen Einblick in die grundlegenden Prinzipien der Sprachgeschichte und dient darüber hinaus dem Verständnis der Kulturen und Völker, welche diese Sprachen gesprochen haben.
Organisation des Studiums
Das Fach Vergleichende Germanische Sprachwissenschaft an der UZH kann im Bachelor als Minor (60 ECTS) belegt werden.
Für das Bestehen des Bachelor Minor-Studienprogramms Vergleichende Germanische Sprachwissenschaft müssen mind. 60 ECTS aus dem Programm absolviert werden, davon mind. 30% der Studienleistungen benotet.
Alle Infos auf einen Blick
Bildungsinstitut
Universität Zürich UZH > Philosophische Fakultät
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Link zur Zulassung
Abschluss
Bachelor Universitäre Hochschule UH
Sprache
Deutsch
Dauer
Mindeststudiendauer (Richtstudienzeit): 6 Semester
Insbesondere Teilzeitstudierende können die erforderlichen Kreditpunkte auch über einen grösseren Zeitraum erarbeiten.
1 ECTS-Kreditpunkt entspricht einem Aufwand von 25-30 Arbeitsstunden.
Es müssen Module aus folgenden Modulgruppen gemäss folgenden Regeln gewählt werden:
(P)=Pflichtmodul; (WP)=Wahlpflichtmodul; (W)=Wahlmdodul
| Modulgruppe | ECTS | Modulart |
| Einführung in die Vergleichende germanische Sprachwissenschaft | sämtliche P-Moduel | P |
| Historische Sprachstufen | sämtliche P-Module und mind. weitere 12 ECTS aus WP-Modulen | P, WP, W |
| Komparative Kompetenzen | WP, W | |
| mind. weitere 6 ECTS nach freier Wahl innerhalb des Programms | WP, W | |
| Total 60 | ||
Der nachstehende Musterstudienplan zeigt den möglichen Ablauf eines sechssemestrigen Bachelorstudiums im Minor Vergleichende Germanische Sprachwissenschaft. Das Mustercurriculum dient zur Planung des Studiums. Es zeigt eine von mehreren Möglichkeiten des Studienverlaufts.
| Semester | Modulgruppe | Modultitel (Modultyp) | ECTS |
| 1 | Einführung in die Vergleichende germanische Sprachwissenschaft | Einführung Germanistische Linguistik A (P); Skandinavische Sprachgeschichte (1. Teil) (P); Einführung in die niederländische Sprachwissenschaft (1. Teil) (P); | 6 3 von 6 3 von 9 |
| 2 | Einführung in die Vergleichende germanische Sprachwissenschaft | Einführung in die Geschichte der germanischen Sprachen 1 (P); Skandinavische Sprachgeschichte (2. Teil) (P); Einführung in die niederländische Sprachwissenschaft (2. Teil) (P); Einführung in die Geschichte der germanischen Sprachen 2 (P); | 6 3 von 6 6 von 9 3 |
| 3 | Historische Sprachstufen | History of the English Language 1: Focus on Old English (P); Historische Sprachstufen: Einführung ins Althochdeutsche (WP); | 6 6 |
| 4 | Historische Sprachstufen | History of the English Language 1: Focus on Middle English (P); Historische Sprachstufen: Einführung ins Altsächsische (WP); | 6 6 |
| 5 | Aus allen Modulgruppen des Programms | Module nach freier Wahl (WP/W); | 6 |
| 6 | – | – | 0 |
| Total | 60 | ||
Zulassung
- Eidgenössisch anerkannte gymnasiale Maturität, oder
- Berufsmaturität oder Fachmaturität mit bestandener Passerellenprüfung, oder
- Bachelor-Abschluss einer Fachhochschule oder einer Pädagogischen Hochschule
Anforderungen
Freude am Lesen, am Umgang mit Sprache und Text und eine gute Portion Neugier sind die Grundvoraussetzungen für ein Germanistik-Studium. Es erfordert oft viel Geduld, einen Text genau unter die Lupe zu nehmen und ihm seine Geheimnisse zu entlocken.
Wichtig ist auch die Fähigkeit, selber Ideen zu entwickeln und diese in strukturierter Form darzulegen. Abstraktionsvermögen ist gefragt, wenn es darum geht, Modelle und Theorien zu verstehen und sie kritisch zu beurteilen.
Sprachkompetenzen
Das Lateinobligatorium für Germanistik wurde an allen Universitäten aufgehoben. Lateinkenntnisse sind jedoch nach wie vor eine wertvolle Grundlage.
Berufliche Perspektiven
Welche Tätigkeitsfelder stehen nach diesem Studium offen? Wie könnte eine Laufbahn mit diesem Studium aussehen?
Weiterführende Masterstudien
- Master of Arts UZH